2011.04.26 07:25:37
Ernst Kurpjuweit

Ostersonntag wurde ich durch die Leitzentrale Düren auf einen herrenlosen Bienenschwarm aufmerksam gemacht und gebeten, ihn auf dem Linnicher Kinderspielplatz zu entfernen. Nach längerem Suchen fand ich ihn durch Hinweis eines Anwohner-Ehepaares. Er hing etwa zehn bis zwölf Meter über dem Boden in einem Baum.

Nachdem ein Anleitern aufgrund der Höhe zunächst nicht sicher erschien, verständigte ein Nachbar die lokale Feuerwehr. Als sie zu viert mit ihrem neuen Einsatzwagen eintraf, stand der Entschluß bald fest: Der Schwarm muß entfernt werden. Hierfür wird ein Leiterwagen nötig sein.

Schnell war er von Jülich vor Ort und hob mich zum Schwarm.

Ich möchte mich bei allen Beteiligten für die Unterstützung, den herzlichen Umgang sowie die schönen Fotos bedanken.

Schwarmtraube


  
Comments 1Hits: 301  

2011.03.24 07:51:10
Ernst Kurpjuweit

In den letzten Wochen herrschte im Rheinland ein Hoch, das Temperaturen bis zu 18 Grad Celsius bescherte.

Hierdurch entwicklete sich die Vegetation rascher. Bereits jetzt blüht beispielsweise die Wildkirsche an einigen Stellen.

Parallel hierzu vergrößern unsere Bienenvölker ihr Brutnest. Einige besetzen momentan zwei Zargen und beginnen Wachsbrücken unter dem Deckel zu bauen.

Ich denke, die Betroffenen müssen in der kommenden Woche erweitert werden.

Manche Imker der Region berichten schon von angenommenen Honigräumen.


  
Comments 0Hits: 328  

2011.03.23 08:48:22
Ernst Kurpjuweit

Ab heute bieten wir als weitere Zahlungsoption den Kauf auf Rechnung.

  
Comments 0Hits: 391  

2011.03.23 06:46:16
Ernst Kurpjuweit

Im Handel werden Wabenrähmchen mit und ohne Messingösen angeboten.

Obwohl innerhalb unserer Imkerei ökonomische Aspekte Beachtung finden, verwenden wir ausschließlich geöste Rähmchen.

Im ersten Moment erscheinen sie durch den leicht erhöhten Kaufpreis teurer. Langfristig betrachtet ersparen Sie uns Arbeitskraft.

Vor ihrem ersten Einsatz ist das nicht unbedingt ersichtlich. Befanden sich die Rähmchen jedoch einmal im Wachsschmelzer, kann man den Unterschied schnell erkennen. Während ungeösten Rähmchen die Hitzebehandlung oft mit stark entspannter Drahtung verlassen, hält sich die Zahl geöster Rähmchen, die nachgespannt werden müssen in Grenzen.
  
Comments 0Hits: 310  

2011.03.17 07:43:33
Ernst Kurpjuweit

Gestern behandelten wir eine größere Menge eigener Beutenteile mit einer Mischung aus Bienenwachs, kosmetischem und mikrokristallinem Paraffin.

Die Wachse wurden in einem eigens hergestellten Edelstahlbehälter auf über 140 Grad Celsius erhitzt. Sodann tauchten wir Böden und Zargen für etwa acht bis zehn Minuten ein. Sofort begann es im Tank zu schäumen. Man konnte regelrecht erkennen, wie der Luft-Wasser-Anteil des Holzes durch das Paraffin ersetzt wurde. Als wir die Teile entnahmen, besaßen sie nahezu die Temperatur des Wachsgemisches. Paraffinüberstände saugten sie völlig auf.

Ihre Haptik entspricht unbehandelter Ware. Einzig die Holz-Färbung ist eine Nuance dunkler. Leimspuren färbten sich dunkelbraun.

Im nächsten Schritt könnten die Teile mit einer Acrylfarbe auf Ölbasis gestrichen werden. Wir verzichten aus ökonomischen Gründen hierauf.

Hive dipping

  
Comments 0Hits: 460  

2011.03.09 08:23:38
Ernst Kurpjuweit

Wie in jeder Imkerei, befinden sich auch innerhalb meiner z.Zt. schwache Völker.

Während Betriebsweisen, wie das Aufsetzen kleiner Bienenstaaten auf stärkere, vielfach genutzt werden, um die Entwickung der Nachzügler voranzutreiben, begnügen wir uns mit der oft als wirkungslos dargestellten Reizung.

Wir schätzen den Erfolg dieser Maßnahme anders ein. Darüber hinaus wird das Leben der Königinnen nicht wie obig beschriebener Pseudovereinigung über Absperrgitter gefährdet.

Die Fütterung erfolgt mit Abschaum, den wir regelmäßig bei den vorangegangenen Honigverarbeitungen sammelten. Er befindet sich nun in Futtertaschen, die nah am Bienensitz positioniert werden.


  
Comments 0Hits: 320  

2011.03.06 14:47:25
Ernst Kurpjuweit

Ab der kommenden Woche bieten wir als zusätzlichen, exklusiven Service die Behandlung neuer und gebrauchter Holz-Beutenteile mit einer Mischung aus kosmetischem und mikrokistallinem Paraffinwachs an.
Hierbei kochen wir die Einzelteile bei Temperaturen zwischen 150 und 160 Grad Celsius im Paraffinbad. Die im Holz befindlichen Luft- und Wasseranteile werden zum Teil durch das Wachs ersetzt. Entsprechend australischer Studien ist eine Neubeschichtung erst nach 15 bis 20 Jahren erforderlich. Für einen Folgeanstrich besteht keine prinzipielle Notwendigkeit. Die Beschichtung ist für Bienen und Imker unbedenklich.
Bei Interesse, sprechen Sie uns bitte an.

  
Comments 0Hits: 401  

2011.03.06 11:53:48
Ernst Kurpjuweit

Der vergange Winter, mit massiv erhöhtem Schneefall, hat auch bei meinen Bienenvölkern Spuren hinterlassen. Einige schwächere Bienenstaaten sind durch den erfolgten Kälterückschlag abgestorben.

Offensichtliche Anzeichen:

1. Die Kolonie befindet sich Größtenteils tot auf dem Beutenboden.

2. Das Vorhandensein verkühlter, kleiner Brutflächen auf ein bis drei Waben.

Da sich in der letzten Woche Außentemperaturen zwischen fünf und acht Grad Celsius ergaben, nutzte ich die Zeit, sämtliche Verluste einzusammeln und ihr Wabenwerk zu sortieren bzw. zu verarbeiten. Einwandfreie Futter- und Leerwaben wurden separiert und geschwefelt. Der Rest fällt zur Zeit dem Wachsschmelzer zum Opfer.

Hier ein kleiner Ausschnitt des bereits berabeiteten Materials:

 


  
Comments 0Hits: 308  


Follow us on Twitter

Catalogus